bts: Showdown im Superschurkenbüro

tanja chris stürmen officeShowdown im Superschurken Büro! So sieht es hinter den Kulissen aus, wenn auf engstem Raum ein Shot mit Bewegung realisiert werden soll. Ich habe meine Kamera gerne direkt im Geschehen dabei, anstatt aus der Distanz mit Teleoptik zu knipsen. Dieses Gefühl der Unmittelbarkeit wird dann durch eine weitwinklige Optik eingefangen. Die Schwierigkeit besteht darin, sich Wege zu überlegen, die Puppen noch berühren und somit animieren zu können. Ich kann mich daran erinnern, dass ich hier ziemlich an die Grenze gestoßen bin und es sehr umständlich war, an die Puppen zu kommen, ohne gegen irgendeine Stange oder Prop zu stoßen.

Dreharbeiten abgeschlossen!

Liebe Freunde,

die Dreharbeiten sind nun nach anderthalb Jahren abgeschlossen! Nach drei Jahren erreicht das Projekt nun die letzte Etappe, die Postproduktion. Es war bis dahin ein enormer Kraftakt, mit vielen Höhen und Tiefen. Endlich kann man den Film als erzählerischen Fluss erfahren und aus den Abstraktionen ist nun eine konkrete Gestalt erwachsen. Ich freue mich das „Der Tod des Filmemachers“ nächstes Frühjahr seine Premiere feiern wird!

Cornelius

fred slider animiert

Projektorraum

Momentan bin ich dabei den letzten Teil des Films zu animieren. Die Puppe Fredelius meistert das Ganze ziemlich gut! Trotzdem muss ich natürlich hin und wieder etwas nachjustieren oder reparieren. Am meisten „Verschleiß“ haben übrigens seine weißen Manschetten und sein Hinterkopf. Beim Hinterkopf ist seit ein paar Tagen der dritte Anstrich drauf. Dadurch, dass ich bei einer Animation immer nur den Hinterkopf anfasse, wird die Farbdifferenz zwischen Masken und Hinterkopf immer größer.Fred vor Monitor Hand (testfoto)

Mein Setup im Studio. Manchmal komm ich durcheinander welcher Computer, welche Eingabe benötigt. Es sind immerhin drei Stück, die bei der Animation bedient werden müssen. Zwei sind mit unterschiedlichen Kameras verbunden und einer ist mit einem Beamer angeschlossen. Die voher erstellte Projektion wird durch die Kamera aufgenommen.
selfie projektorraum

Dreharbeiten 11: Explosion in Watte

Es hat Boom gemacht in der Superschurkenhalle! Um die Explosion einer Granate darzustellen, haben wir zunächst ein Drahtgestell gezwirbelt. Anschließend wird es in Watte gehüllt. Für die Beleuchtung halfen uns die kleinen LED-Leuchten mit Lichtfolie, die man gut hinter der Explosionswolke verstecken kann.

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Das Drahtgestell ohne Watte: Die einzelnen Streben wurden durch eine Lüsterklemme mit Magnet auf dem Tisch fixiert.

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Um diesen Shot zu realisieren, haben wir mit einer zweiten Kamera gearbeitet, die uns erlaubt das Geschehen von oben zu betrachten.

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Durch die Explosion fliegen zwei der Söldner durch die Luft. Hilfsrigs von oben halfen uns dabei, die Kollegen durch die Luft fliegen zu lassen. Anschließend müssen die Stäbe wegretuschiert werden.

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Als Referenz für die Wolke uns die Fluggeschwindigkeit der Söldner nahmen wir eine Explosion aus den Schwarzenegger Film „Das Phantom-Kommando“ (USA 1985 R: Mark L. Lester K: Matthew F. Leonetti).