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Kurzzusammenfassung

Die Puppe Fredelius wacht ohne Erinnerung in der Filmwerkstatt ihres Meisters auf. Fredelius – unschuldig und gutherzig - muss bald feststellen, dass er konstruiert wurde, um die Rolle des Superschurkens zu spielen. Wird es ihm gelingen, den Verlauf der Dinge zu ändern?

Film TypAnimation, Fiktion, Studenten Film
GenreSpy film, Action, Drama
Animations-Technik Stop-Motion
Produktionsland Deutschland
Dialog, Sprache Deutscher Dialog
Untertitel Englisch
Länge 19:52 min
Filmschule Hochschule Mainz
Fertigstellung April 2019
Facebookfb.com/dertoddesfilmemachers
ContactCornelius Koch
Johann-Georg-Str.17
10709 Berlin Germany
+49.(0)176.62743293
koch.cornelius @ gmail.com

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In einer explosiven Mischung aus Arthouse- und Genrekino erzählt Der Tod des Filmemachers eine Parabel vom freien Willen und der Selbstbestimmung des Menschen. Die Figur wird sich ihrer Materialität und Rolle bewusst. Fortan versucht sie, dagegen zu rebellieren. Die Machart des Films verflechtet dabei Form und Inhalt auf besondere Weise: Auf dem Trip durch die Miniaturwelt spielt das „Gemacht-Sein“ immer mit und treibt den Plot voran. Der besondere Reiz des Projekts liegt in der Kombination aus spielerischem Umgang mit Medium und Genrekonventionen sowie dem (tod-)ernsten Diskurs über Selbstbestimmung und Fatalismus.

Die Stimmen Der Protagonisten Fredelius, Chris und Tanja werden von den deutschen Synchronsprechern von George Clooney (Detlef Bierstedt), Nicolas Cage/Vin Diesel (Martin Keßler) and Cameron Diaz (Kathrin Fröhlich) gesprochen.

Sprecher
Fredelius - Detlef Bierstedt
Chris Cleeve - Martin Keßler
Tanja Titow - Katrin Fröhlich
1. Wissenschaftler: Viktor Neumann
2. Wissenschaftler: Lutz Schnell
Söldner 1: Tim Sander
Söldner 2: Marcel Collé
Söldner 3: Oliver Feld

Schauspiel
Filmemacher - Mika Metz

Festivalscreenings

SHORTS - Trinationales Filmfestival am Oberrhein
April 2019 Offenburg, Germany
Nomination for Best Animated Film

31. Filmfest Dresden International Short Film Festival
April 2019, Dresden, Germany

Nomination for National Film Award

Arc Filmfestival
April 2019, Mainz, Germany

Nomination for Rhineland-Palastinate Film Award

World Festival of Animated Film - Animafest Zagreb
June 2019, Zagreb, Croatia

Grand Competition Short Film

 

Der Tod des Filmemachers (The Death of the Filmmaker) ist ein Stop-Motion-Animationsfilm mit Puppen. Der Film ist die Master-Abschlussarbeit von Cornelius Koch im Studiengang Zeitbasierte Medien an der Hochschule-Mainz. Sie wird gefördert durch die Nachwuchsmedienförderung Rheinland-Pfalz und konnte eine Startnext Kapagne erfolgreich abschließen. Der Produktionzeitraum liegt von 2014 bis 2018.

Umsetzung
fred köpfeMithilfe des Stop-Motion-Verfahrens werden die toten Puppen zum Leben erweckt. Diese beinahe schon archaische Methode der Filmproduktion wird gepaart mit den Möglichkeiten der digitalen Bildmanipulation.  Allerdings gilt stets die Prämisse, dass möglichst viel analog – also „in camera“ – aufgenommen wird, um die technischen Möglichkeiten der Fotographie  voll auszuschöpfen.

Die Entstehung der Puppen
Aufbauend auf einem Kugelgelenk-Skelett, wurden die Metallteile mit Schaumstoff überzogen und mit selbstgenähter Kleidung versehen. Für die beweglichen Hautpartien wurde Silikon benutzt. Um einen großen Spielraum mimischer Darstellbarkeit zu erreichen, wurde auf eine modulare Replacement-Methode gesetzt, welche ermöglicht Gesichter und Münder auszutauschen. Eine Besonderheit ist die lebensgroße Puppe des toten Filmemachers, die im Lifecast-Verfahren von der professionellen Maskenbildnerin Ina Chochol hergestellt wurde. So konnte die "Leiche" über Monate in einem Filmset liegen und begehbares Objekt für Animationsfiguren werden.

Set-Design
Zwischen 2014  und 2017 entstand auf dem Gelände der alten Waggonfabrik, einer ehemaligen Panzerproduktionsstätte, in Mainz-Mombach eine neue Welt. Das Set-Design ist einerseits inspiriert von einschlägigen Agentenfilmen, andererseits von den Gegebenheiten des Mainzer Industriegeländes. Mit Blick auf eine möglichst kostengünstige Produktion wurde Upcycling zur Methode der Setherstellung erhoben. So konnte ein Großteil der Ausstattung für das industrielle Filminterieur rund um das Gewerbegebiet gefunden werden. Ein Spülmaschinenfilter wurde zum Säurekessel, ein Feuerlöscher zur Atombombe. Dabei halfen Werkzeuge und Farben sowie der Perspektivwechsel zum Maßstab 1:9.

schurkenbasis

Biografie
Portfolio von Cornelius Koch

Der Filmemacher Cornelius Koch wurde am 11.09.1988 in Berlin-Wilmersdorf geboren. Mit 12 Jahren hatte er seine ersten Gehversuche mit Animationsfilmen. Die archaische Technik der Stop-Motion-Animation begleitet ihn seither – sei es in Form von Legofiguren, Barbiepuppen, Silhouetten oder Knetmännchen.

Zwischen 2009 und 2013 studierte er Filmwissenschaft und Philosophie an der Universität Mainz. Danach setzte er das Studium mit dem Master Zeitbasierte Medien bei der Hochschule Mainz bis 2018 fort. Seine Passion für Animationsfilme gibt er durch Workshops in ganz Deutschland und Seminaren an Hochschulen weiter.

Filmographie

The Job (2005, stop motion, 8’)
Rübermachen (2008, stop motion, 2’)
Cité Concrète (2011, experimental, 9’)
iWater (2015, stop motion, 10’)
TubeHeads.avi (2015, live action, 8’)
Der Tod des Filmemachers (Death of the Filmmaker) (2019, stop motion, 20’)

 

michael metzIn Gedenken an
Der Film Der Tod des Filmemachers ist dem Schauspieler Mika Metz gewidmet, der den Filmemacher gespielt hat und während der Produktionszeit verstorben ist.